Projekt Mittagspausensuppen

Wenn ich auf die Frage, wo in Duisburg sich mein Arbeitsplatz befindet, antworte „am Innenhafen“ ist die Reaktion meistens „oh, toll“ „super“ etc. (gerne ergänzt um das Bäähwort location). Ich allerdings wäre froh, wenn sich die Büros meines Arbeitgebers immer noch direkt im Stadtzentrum befänden. Für die Gestaltung der Mittagspause war das deutlich günstiger. Kleinere Einkäufe ließen sich in der Zeit erledigen und vor allem das Nahrungsmittelangebot war abwechslungsreicher.

Okay, am Innenhafen gibt es Restaurants in Mengen, aber jeden Mittag im Restaurant essen kostet sowohl viel Geld als auch viel Zeit. Die üblichen Chinapizzadönersonstwas-Bringdienste werden auf Dauer langweilig. Die Konsistenz der morgens beim Brötchenservice gekauften belegten Brötchen ist mittags, na ja, nicht so prickelnd.

Jeden Abend etwas vorkochen zum mitnehmen – nee, danke, keine Lust ;-)
Jeden Morgen Butterbrote fertigmachen und mitnehmen – s.o. Außerdem, gebe ich zu, gerade im beginnenden Winterdreivierteljahr hätte ich gerne etwas Wärmendes. Da bieten sich doch Suppen an. Es lassen sich jeweils mehrere Portionen vorbereiten und einfrieren. Morgens mitnehmen, auftauen lassen, mittags bisschen Karussell fahren lassen, Stück Brot dazu – wärmt, sättigt und schmeckt (äh, hoffentlich).

Die beiden ersten Probesuppen sind gekocht, teilweise gegessen und eingefroren.

Kürbis-Apfel-Cremesuppe
1 Hokkaido-Kürbis, 2 Äpfel, Knoblauch, Ingwer, Koriander, Chili, 1 l Gemüsebrühe

Die Balsamico-Dekoration ist nicht sehr dekorativ geraten ;-)

Pastinaken-Topinambur-Apfel-Cremesuppe
500 g Pastinaken, 300 g Topinambur (300 g gekauft, war allerdings relativ viel Abfall, in der Suppe sind vermutlich nur 180 – 200 g gelandet), 2 Äpfel (einer hätte gereicht), Knoblauch, Ingwer, Curry

Hier in der Urlaubsluxusvariante mit Granat.

Advertisements

3 Gedanken zu „Projekt Mittagspausensuppen

  1. The Exit

    Ich sehe, am Duisburger Innenhafen (ist das nicht derzeit Europas größter Binnenhafen) gibt es die selben Problem, wie am Kölner Rheinauhafen (bei seiner Eröffnung um die Jahrhundertwende der größte Binnenhafen).

    Antwort
  2. creezy

    Ich hatte eine Zeitlang einem Freund von mir Eintöpfe gekocht und eingefroren und in die Firma geliefert. Dann gab es regelmäßig so Mails wie: „die Bohnensuppe rettet mich gerade!“ oder „das war jetzt aber ein Stück Chili! Hossa!“

    Wahrscheinlich wäre das wirklich ein Business.

    Antwort
  3. Bhuti

    Der Innenhafen selbst ist nicht so groß, er gehörte allerdings früher zu den Duisburg-Ruhrorter Häfen, die wohl immer noch Europas größter Binnenhafen sind.

    Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s