Hühnersuppe

Aus gegebenem Anlass und falls mal jemand Abwechslung in den Hühnersuppenteller bringen möchte ;-)

gockel

Die beste aller Hühnersuppen ist für mich die nach dem Rezept aus dem Buch „Bitte zu Tisch“ von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer zubereitete.

Zutaten für 6 Portionen:
1 schönes, ca. 2 kg schweres Suppenhuhn
1 große Zwiebel
1 Petersilienwurzel mit Grün
1 Lauchstange
1 Möhre
1/2 Sellerieknolle
1 Tomate
je 1 TL Wacholder- und Pimentbeeren
1 EL Pfefferkörner
2-3 Lorbeerblätter
1-2 getrocknete Chilischoten
3 Knoblauchzehen
2 Gewürznelken
1 Zitronenscheibe

1. Das Suppenhuhn in einen ausreichend großen Topf betten.

2. Die Zwiebel ungeschält halbieren, auf der heißen Herdplatte an der Schnittfläche dunkel rösten – damit die Platte sauber bleibt, ein Stück Alufolie unterlegen.

3. Die Lauchstange aufschlitzen, gründlich auswaschen, Petersiliengrün waschen, die Wurzel schälen, ebenso die Möhre und den Sellerie schälen. Die besonders guten Abschnitte der Gemüse möglichst unzerteilt lassen, dann kann man sie, sobald die Stücke gar sind, bequem herausfischen und später als Einlage für den Suppentopf würfeln.

4. Das Gemüse mitsamt der durchgeschnittenen Tomate zum Huhn in den Topf geben, die Gewürze zufügen, so viel Wasser angießen, bis alles gut bedeckt ist.

5. Ohne Deckel langsam zum Kochen bringen. Den Schaum, der sich dabei entwickelt, nicht abschöpfen – es handelt sich dabei um ausgeflocktes Eiweiß, das zum Klären der Brühe dient, wenn man diese nicht sprudelnd kochen, sondern auf kleinster Stufe leise ziehen läßt. Auf diese Weise braucht das Brustfleisch etwa eine Stunde, bis es gar ist – das Huhn also herausheben, die Brust auslösen. Alles übrige wieder zurück in den Topf geben.

6. Das Keulenfleisch ist stärker von Sehnen durchzogen, es braucht mindestens eineinhalb Stunden, bei großen älteren Tieren bis zu zwei Stunden. Deshalb probieren, wenn es gar ist, von den Knochen lösen. Haut und Knochen wieder zurück in den Topf geben und nunmehr mindestens eine weitere Stunde (ruhig auch länger) auskochen.

7. Die Brühe schließlich durch ein mit einem Tuch ausgelegtes Sieb filtern. Sie läßt sich übrigens kinderleicht entfetten, wenn man sie über Nacht in den Kühlschrank stellt. Dann hat sich das Fett an der Oberfläche als feste Schicht abgesetzt, die man mühelos abheben kann.

Bei uns wird die Brühe mit dem ausgelösten Fleisch portionsweise eingefroren und bei Bedarf mit Suppengemüse (Möhre, Lauch, Sellerie, Blumenkohl) und Reis serviert.

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