Die Beiträge trudeln nach und nach ein. 26 27Teilnehmer haben bereits abgeliefert; 9 8 Beiträge fehlen noch. Aber der Tag ist ja noch nicht zu Ende ;-)
Kategorien: Blogzeuchs · alle Jahre wieder
Ein Menü mit 3 Gängen also. So sagen es die Regeln. Ich liebe Menüs mit 3 (oder mehr) Gängen.
Wenn ich sie serviert bekomme.
Selbst zu hohen Fest- und Feiertagen gibts hier seit Jahren keine selbstgekochen mehrgängigen Geschichten mehr. Schließlich will ich den Tag genießen und nicht gestresst in der Küche agieren ;-) Und unter der Woche ist Grundvoraussetzung für jede warme Mahlzeit: schnell muß es gehen. Alles was länger als 30 (in Ausnahmefällen mal 45) Minuten braucht bis es auf dem Tisch steht, braucht sich in unserer Küche nicht blicken zu lassen. Und nun 3 Gänge und das auch noch freiwillig …
Am vergangenen Wochenende habe ich mich an die Hinrichtung Be- und Verarbeitung der Zutaten begeben.
Die Pflichtzutaten kamen alle zum Einsatz. Zugekauft habe ich
Putenbrust 4,85 €
Prinzessböhnchen 2,99 €
Orangen 2,49 €
Sahne 1,58 €
Polenta 2,49 €
Thymian 0,99 €
Damit habe ich das 15 €-Budget um 39 Cent überschritten, allerdings ist der größte Teil der Polenta noch da und wird anderweitig verwendet. Ach ja, und vom Nachtisch habe ich 4 ‘Portionen gemacht. Alle sonst noch verwendeten Zutaten waren – wie auch die Mitesser – vorhanden.
Festgestellt habe ich bei der Aktion allerdings, dass kochen und gleichzeitig fotografieren nicht mein Lieblingszeitvertreib werden kann (bisken stressig für ne alte Frau ;-) ) Daher fehlen leider von einigen Arbeitsschritten Fotos.
Genug der Worte …
1. Gang Möhrenessenz mit Polenta-Blumen

2. Gang Putenbraten in Portweinsauce mit Walnuss-Prinzessböhnchen

3. Gang Bayerische Creme mit Orangen-Grapefruit-Ragout

Fazit:
Auch wenns zeitweise stressig war, hat es mir großen Spaß gemacht. Einen bloggenden Gast kann ich leider nicht bieten, sondern nur meine große Schwester. Ich darf von ihr ausrichten, dass alles sehr gut geschmeckt hat und überlebt hat sie es auch ;-) Bei dem 2. Gang hat selbstverständlich Toulouse auch nachdrücklich ihren Anteil am Putenbraten eingefordert und mit gutem Appetit verspeist. Von uns dreien gibt es daher ein großes Dankeschön an den spontiven Initiator der Aktion.
Kategorien: Blogkochshow · ut de Köök
Die Möhren hatte ich von Anfang an für eine Suppe vorgesehen. Möhrencreme wollte ich aber nicht unbedingt. Tante Google brachte mich dann zu einem Rezept für eine klare Möhrensuppe.
Des einfacheren Umrechnens halber habe ich die angegebenen Mengen halbiert, also
Polenta-Blumen
125 ml Milch
125 ml Gemüsefond
62 gr. Polenta
Möhrenessenz
500 ml Gemüsefond
500 gr Möhren
1 Zimtstange
1 TL Pfefferkörner
1 Wacholderbeere
1 Zweig Thymian
etwas Sherry
Salz, Pfeffer

Die Polenta wartet geduldig darauf, dass das Milch-Brühe-Gemisch zu kochen beginnt um sich dann – unter Rühren – innigst mit demselben zu verbinden. Sobald sich die Polenta als dicker Kloß vom Topfboden löst, wird sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gestrichen

und darf abkühlen und sich überraschen lassen, für welchen Ausstecher ich mich entscheide.
Als nächstes vergnügen sich die geschälten und fein geriebenen Möhren (eine Möhre beseite legen) mit Pfefferkörnern, Wacholderbeere und Zimtstange im Topf.

Gemeinsam mit dem Gemüsefond und einem Schuß trockenen Sherry

dürfen sie 30 Minuten im – außer fürs Foto – geschlossenen Topf leicht kochen.

Anschließend die Brühe durch ein feines Sieb gießen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ich habe nochmal etwas Sherry dazugegeben, da mir die Suppe zu süßlich schmeckte. Die restliche Möhre in sehr feine Streifen schneiden. Zum Servieren die Suppe gut erhitzen und die Möhrenjulienne 2-3 Minuten darin ziehen lassen. Anrichten, Fertig!

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